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SWToR grenzt sozial aus und macht süchtig


MaddinOne

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Nein, lieber Threadersteller, da muss ich dir widersprechen. Wenn das Entwicklerteam auf etwas wert gelegt hat, dann darauf, dass dieses Spiel nicht süchtig macht - und das haben Sie geschafft! Bravo Bioware!

 

Hast du dein Abo nicht gekündigt? Ich seh dich in allen möglichen threads und das einzige was dabei rumkommt ist dass das Spiel oder andere Spieler von dir runtergemacht werden. Langsam langweilig.

 

Zum Thema:

 

Ich denke schon dass es süchtig machen kann. Für mich beginnt das jedoch schon dann, wenn man z.B. Verabredungen absagt oder erst keine macht weil man lieber zocken möchte. So gings mir vor einigen Jahren, naja das war mal. Es hielt sich bei mir eigentlich in Grenzen, ein Kollege von mir war da wesentlich schlimmer drauf, das letzte mal als ich ihn gesehen hab hatte er einen sehr, für ihn, ungewöhnlichen Vollbart und ich glaube er wohnt heute noch bei seinen Eltern, dürfte inzwischen fast 30 sein. Naja das mal als Extrembeispiel.

 

Kommt auch immer auf die Person drauf an, verhält sich diesbezüglich ähnlich wie das Rauchen oder Kiffen. Ich verbringe schon lange nicht mehr die meiste Zeit mit spielen und daran ist nicht SW schuld.

 

Dass MMO'S jedoch ein größeres Suchtpotenzial besitzen als Singleplayerspiele, das würde ich so unterschreiben aber es kommt am Ende doch immer auf die Person an die vorm Rechner sitzt ob diese lieber eine Operation macht oder mti Kollegen ein bier trinken geht, ich ziehe letzteres vor.

 

Ahoi!

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Kommt drauf an wie oft man 4-5 Stunden am Stück spielt. Ist es 1x die Woche oder 5x die Woche? Ob man es mag oder nicht aber wer als Hobby nur noch zockt grenzt sich von anderen Menschen ab und vereinsamt mit der Zeit. Ich kenne 1-2 solcher Fälle auch, die kennen keine Themen mehr aus Spiele und selbst wenn es mal spass macht über nen zock zu labern, brauch ich sowas nicht ständig und meide dann solch Leute lieber auf Dauer.

 

Wer aber einer Arbeit/ seiner Schule nachgeht, neben zocken auch noch andere Hobbies verfolgt, wird auch nicht in die Suchti Ecke fallen.

 

 

 

4-5 Stunden fernsehen ist sicher auch etwas deppert, aber egal wie dumm das Fernsehprogramm ist, die diversen Formate bieten meist besseren Smalltalk als es ein MMO bietet, vor allem beim knüpfen von Kontakten ;)

 

Auf Kontakte, für die ich Smalltalk über Dschungelcamp, Bauer sucht Frau oder DSDS halten muss, kann ich gut und gerne verzichten. ;)

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Besonders die Medien verallgemeinern das Problem bzw. stecken jeden Anwender von Computerspielen in eine Schublade. Beispielsweise zur dramatischen Zeit damals in Erfurt war praktisch jeder CS-Zocker ein hochgradig potentieller Amokläufer.

 

Aber leider haben solche Spiele ein erhöhtes Suchtpotential. Dies bedeutet nicht, dass automatisch jeder süchtig ist, sondern das suchtanfällige Menschen ein höheres Risiko eingehen. Auch darf man eine Computerspielesucht nicht unterschätzen. Sie hat sehr starke Auswirkungen vorallem auf die Psyche - die komplette Wahrnemung wird durch das Spiel beeinflusst und die Gehirnströme nehmen eine dramatische Änderung vor. Eine Computerspielsucht betrifft dasselbe Suchtzentrum im Gehirn, wie eine Alkoholsucht.

 

(Quelle: irgendeine Doku vor 4-5 Jahren)

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Da gehen die Meinungen auseinander - und, Hand aufs Herz: Nicht immer geht es objektiv zur Sache ;)

 

Da haben wir nunmal das Werkzeug. Es verteilt keine Stromstöße fürs Nicht-Spielen, es droht nicht mit Accountlöschung bei Inaktivität und es droht nicht damit, alle auf dem Rechner gespeicherten Daten bei Facebook hochzuladen. Kurzum: Es bestraft nicht fürs Nicht-Spielen. Doch das ist auch nur die halbe Wahrheit.

 

Denn tatsächlich regt es einen anderen Bereich an, auf den wir alle gut zu sprechen sind: Belohnung. Wir werden für das, was wir tun, belohnt. Das ist irre, ein geniales Gefühl. Und wenn es uns dabei hilft, etwas Negatives zu verdrängen, ist das besonders toll. Und je schneller und kürzer die Belohnungs-Impulse, desto intensiver und langfristiger wird die Angelegenheit.

 

Jetzt der Punkt, der für manche Menschen unvorstellbar ist: Es gibt da draußen einige Wesen, die einen ordentlich ausgeprägten Selbstschutz-Mechanismus haben. Die stellen genau fest: "Aha, ab hier beginnt aus einem eigentlich guten Ansinnen - der Ablenkung und Zerstreuung analog zu Fernsehen, das Lesen eines Buches oder einer Runde Sport - ein destruktives Element, Stopp".

 

Daneben gibt es solche, die - aus welchen Gründen auch immer - dazu nicht in der Lage sind, respektive den Punkt erkennen, ihn aber verdrängen, nicht wahrhaben wollen. Das kann tatsächlich zu Problemen führen - bis hin zum Burnout, der nicht erst seit den letzten Jahren ein Thema ist, sondern schon vor langer Zeit diagnostiziert wurde (jetzt aber gesellschaftsfähig zu sein scheint und stellenweise aber auch inflationär verwendet wird).

 

Natürlich kann man sich jetzt hinstellen und sagen, das gelte auch für andere Hobbies. Und tatsächlich, auch Sport kann Mord sein, allein schon durch Überbeanspruchung des Körpers. Sport wie Spiel belohnen direkt, Essen übrigens auch (was noch schlimmer ist, denn von Sport und Spiel kann man zur Not Abstand nehmen - Essen muss aber jeder). Ein gestörtes Verhältnis zu einem Hobbys, das auf Belohnung getrimmt ist, kann ganz schnell und häufig unbemerkt entstehen.

 

Das heißt aber nicht, dass vor den Gefahren die Augen verschlossen werden müssen. Die Thematik ist, obgleich es das Umfeld nicht ist, ernst und es wird nicht besser durch Verharmlosung. Eine sachliche Auseinandersetzung kann und muss aber auch immer das Individuum berücksichtigen, sollte aber auch nie die andere Seite, den für das Produkt werbenden Menschen aus der Verantwortung entlassen.

 

Denn, überspitzt ausgedrückt: Es ist eine Sache, dass ein geistig verwirrter Mensch sich mit einem Hammer ständig auf die Finger haut - und eine andere, daneben zu stehen und in regelmäßigen Abständen neue Hämmer bereit zu stellen. Verantwortung ist hier eine bilaterale Geschichte.

 

Allerdings geschieht das Verführen solch empfänglicher Menschen nicht immer bewusst und ich möchte und werde keine Böswilligkeit unterstellen. Man muss sich jedoch vor Augen halten, dass das Belohnungs-Prinzip richtiggehend zu solch Kollateralschäden führt. Zwangsläufig. Ich könnte dies durch Spielzeitbegrenzung zumindest versuchen zu regeln, würde aber hierdurch eine ganze Gruppe, die evtl. gar nicht betroffen sind, bevormunden und, seien wir doch mal ehrlich: die würde dann zum nächsten MMO abwandern, das dieses "Feature" nicht anbietet.

 

Es ist alles nicht so einfach ;)

 

Ama

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HiHo,

 

Auch mal meinen Senf dazu schreib.

 

Ich für mich sehe das als eine Art "neues" Hobby. Klaro hab ich noch andere Hobby´s nebenbei aber der derzeitige Fokus liegt klar auf SwTor. Hab vorher auch andere MMo´s gezockt Lotro WoW Silkroad usw...

 

Wem das nicht passt, oder versteht sollte sich gerne darüber vorher Informieren.

 

Stimme dem zu das die Fernseh-Medien allen voran RTL und ZDF mit ihren 08/15 Reportagen um 2007-2010 die MMo Sparte ziemlich verhunzt haben. Da wurde WoW(das böse wort :] ) mit CS verwechselt und Starcraft....

 

Das folgert natürlich darin das jemand der MMo´s nicht kennt seine erste Meinung aus diesen völig falschen Reportagen zieht, und diese "ErstMeinung" sich nicht mehr ganz so einfach ändern lässt. Insofern man nicht selber mal 2-4Wochen eben jenes selber ausprobiert.

 

Von daher habe ich auch "teilweise ein kleines" Verständnis dafür wenn viele darüber meckern oder einfach völlig falsche Meinungen von MMo´s haben.

 

greetz

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Ich finde es manchmal schon erschreckend, dass bei jedem Amoklauf immer von den hohen Herren Politikern diskutiert wird, ob Shooter verboten werden sollten. Diese Menschen, die einfach keine Ahnung von der Materie haben, springen auf den Medienzug auf: Hauptsache auf irgendwas draufhauen.

Die Menschen fragen sich immer, warum so etwas passiert, aber wirklich wissen wollen sie es nicht. Diese ganze Amoklauf-Geschichte ist kein Gaming-Problem sondern ein gesellschaftliches. Aber gut, will da jetzt nicht zu viel ausführen. Eigentlich geht es ja hier um die persönlichen Erfahrungen.

 

Im Freundeskreis ist es akzeptiert, dass ich zocke. Sind ja auch meine Freunde. ;) Aber ich würde auch nie für's Zocken das "reale Leben" aufgeben. Sollte ich allerdings eine Verabredung online zum Zocken haben (sei es mit der Gilde oder mit nem Online-Bekannten etc.) und eine Freundin fragt mich NACH Online-Terminvereinbarung, ob wir was machen, sage ich der Freundin ab. Ich sehe beide Bereiche als gleichwertig und für mich ist eine Verabredung eine Verabredung, auch wenn sie "nur" online ist. Das hat was mit Höflichkeit und Respekt zu tun, denn auch der Online-Bekannte ist ein echter Mensch.

 

Von meinen Arbeitskollegen werde ich schon belächelt, aber nicht aufgrund von Vorurteilen sondern einfach aus Desinteresse. Zocken ist für mich ein Hobby wie jedes andere und mich interessiert es auch nicht, ob Dortmund Deutscher Meister wird oder nicht. Wenn ein Arbeitskollege davon anfängt, schalte ich auf Durchzug so wie er bei meinen Zock-Geschichten.

 

Lange Rede kaum ein Sinn, richtig schlechte Erfahrungen habe ich glücklicherweise noch nicht machen müssen. Zocken wird in der Gesellschaft nicht als ein Hobby wie Fußball, Kartenspielen oder sonst was gesehen, aber damit kann ich persönlich leben. :)

 

Für mich ist es nur komisch, dass MMOs als unsozial gesehen wird. Gerade bei Online-Games hat man doch Kontakt zu anderen Menschen. Wo liegt der Unterschied, ob ich jetzt mit mehreren Mitspielern n Flashpoint mache oder drei Stunden auf Facebook rumhänge? Das versteh ich nicht. Im Gegenteil, Facebook kommt mir manchmal so vor als ginge es nur darum, die meisten Freunde zu haben. Schrecklich. Ich muss keine Typen in der Freundesliste haben, die ich zweimal im Leben gesehen hab. Aber gut, ich will keine FB-Diskussion starten. ^^

Wie gesagt, ich finde MMOs fördern das Sozialverhalten. Bei SWTOR gibbet sogar Sozialpunkte! Was will die Welt denn noch??? ;)

Ehrlich gesagt nervt es mich schon manchmal, immer wieder ne Gruppe suchen zu müssen, weil ich meistens nicht zu den "Rush Hour"-Zeiten spiele und sich nur schwer Mitstreiter finden lassen, vor allem nicht 4! *würg* (<- Nicht wegen den Spielern, sondern wegen dem Zeitaufwand! Ich will spielen, nicht ne Stunde lang "Suche Gruppe für XYZ" schreiben! :))

 

Joa, das ist meine Meinung zu dem Ganzen. Hoffe, ihr werdet wieder wach! BUH! ^^

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Lieber TE hast du dir schon mal Gedanken gemacht was es einen Angler, Briefmarkensammler, Jäger oder setze noch andere Hobbys juckt was andere die das Hobby nicht teilen von Ihm/Ihr denken?

 

Ich versteh garnicht warum Gamer immer Zwanghaft versuchen Akzeptanz von irgendwelchen Leuten zu bekommen.

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Habt ihr auch den Eindruck, dass man als MMO Spieler schnell in diese Nerd/Suchti-Ecke gestellt wird? Hattet ihr selbst mit den oben genannten Vorurteilen zu kämpfen, wenn ihr vorgabt ein MMO wie SWToR zu spielen oder erwähnt ihr dieses Hobby deshalb in der Regel garnicht?

Was könnte man Eurer Meinung nach tun, um das öffentliche Bild über diese Art von Spielen zu verbessern ?

 

/discuss

#

 

Hallo :-)

 

Ums vorweg zu nehmen, ich bin 35, fest angestellt, betreibe Sport und habe auch andere Hobbies außer Spielen :-)

 

Daß Computerspiele süchtig machen ist klar - genau so süchtig wie Rockmusik, Schokolade oder GZSZ ;-)

 

Es liegt aber in der Hand von jedem einzelnen dafür Sorge zu tragen WIE er in der Gesellschaft auftritt. Wenn ich gefragt werde würde ich über meine Hobbies nie die Unwahrheit sagen; ich habe mit Vorgesetzten im privaten Umfeld (Essen Abends) schon nette "Streitgespräche" über dieses Thema geführt da ihre Ansichten einfach veraltet waren.

 

Ich habe für mich persönlich gelernt daß Ausgewogenheit das A und O ist. Zudem würde ich mich langweilen immer nur das gleiche zu machen. Deswegen spiele ich TOR, lese ich, spiele Volleyball und spiele Badminton. So laufe ich nicht in die Gefahr excessiv zu dadddeln oder excessiv Sport zu betreiben :-D

 

Und alle anderen außerhalb der Arbeit - wenn da jemand so dumm ist und so ein eingeengtes Weltbild hat kann er mir sowieso den Puckel runterrutschen da er einfach uninteressant für mich ist (nicht nur im Bezug auf Spiele, im Bezug aufs Leben).

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Ich hab soviele Nerd Hobbys und kann in keinem Fall von Sozialer Ausgrenzung reden.

 

Ich bin Comic und DVD Sammler, LARPer, Pen & Paper Spieler, Brettspieler, nen Bücherwurm, setze mich mit Rekonstruktion von Historischer Kleidung und Ausstattung auseinander, hab ne PS3 und Spiel MMOs am PC... Und soll ich was sagen, ich hab so nen großen Freundeskreis das ich fast keine Zeit habe mich um alles zu kümmern :cool:

 

Nebenbei teilt sich sogar mein Chef einige meiner Hobbys... Und meine Freundin sowieso... Ich glaub ich hab nen gutes Nerd Leben.

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Ich hab soviele Nerd Hobbys und kann in keinem Fall von Sozialer Ausgrenzung reden.

 

Ich bin Comic und DVD Sammler, LARPer, Pen & Paper Spieler, Brettspieler, nen Bücherwurm, setze mich mit Rekonstruktion von Historischer Kleidung und Ausstattung auseinander, hab ne PS3 und Spiel MMOs am PC... Und soll ich was sagen, ich hab so nen großen Freundeskreis das ich fast keine Zeit habe mich um alles zu kümmern :cool:

 

Nebenbei teilt sich sogar mein Chef einige meiner Hobbys... Und meine Freundin sowieso... Ich glaub ich hab nen gutes Nerd Leben.

 

Du gehst mehrere Hobbies nach. Es gibt aber nicht wenige, die spielen ausschließlich dieses Spiel.

 

Generell halte ich es für ungesund, wenn man jede verfügbare Zeit in ein einziges Hobby steckt. Ich finde das nicht nur bei MMORPGs seltsam, sondern auch z.B. beim Angeln. Wenn jemand jeden Tag mindestens 6 Stunden angeln geht, womöglich noch allein. Dann ist derjenige sozial ausgegrenzt und süchtig nach Angeln.

 

Andere Suchtform für mich sind die "Urlaub-Powergamer", die sich Urlaub nehmen um dann die Zeit ihres Urlaubs nonstop zu spielen. Das erinnert mich persönlich an Quartalssäufer. Die pumpen sich richtig voll und das reicht dann eine Weile.

 

Und es wurde hier irgendwo weiter vorne erwähnt, man wäre ja nicht süchtig, wenn man tagtäglich mehrere Stunden diverse TV-Formate konsumiert. Ich denke da halt aus oben geschilderten Gründen anders. Jemand, der den ganzen tag nur TV schaut grenzt sich sozial aus und kann süchtig nach TV werden.

 

Die meisten machen einfach den Fehler bei solchen Diskussionen zu sehr schwarz-weiss zu denken. Es geht nicht um die Leute, die noch sozial in der Gesellschaft verankert sind, weil sie vielen Interessen nachgehen. Es geht eigentlich nur darum, dass wie in allen anderen Bereichen auch, es Leute gibt, die ihren Konsum nicht beherrschen und dadurch süchtig werden und sich sozial ausgrenzen.

 

Und da können viele Leute hier noch so sehr mit den Füßen auf dem Boden stampfen, soziale Ausgrenzung und Suchtverhalten sind auch in MMORPG möglich.

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Und da können viele Leute hier noch so sehr mit den Füßen auf dem Boden stampfen, soziale Ausgrenzung und Suchtverhalten sind auch in MMORPG möglich.

 

Das würd ich auch nie bestreiten... kenne da auch den ein oder anderen Fall (Damals noch zu DAoC Zeiten in meinem Freundeskreis). Das ist in jedem Hobby möglich, sei es Briefmarken Sammeln, Eisenbahnen Bauen, Autos Tunen, Musik machen, etc...

 

Die Frage ist, wie geht man mit solchen Menschen um? Im eignen Freundeskreis kann man echt nur versuchen so oft mit der Person was zu unternehmen, ihm Aufmerksamkeit zu schenken usw... Wenn man im Spiel merkt das man so einen an der Leitung hat wirds schon schwieriger...

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Vor einiger Zeit lief ein Bericht in RTL über irgendeine Messe für Computer und Videospiele. Die Berichterstattung war ernüchternd voreingenommen und wenn diese einen großen Teil der öffentlichen Meinung wiederspiegelt wäre ich geschockt.

 

Dieses Genre wird sich immer weiter etablieren und wer z.b die Cyberpunkbücher kennt in denen "wissentschaftliche" Zukunftsvisionen eingebaut wurden, weiß was auf uns zukommen kann.

 

In Gibsons Büchern z.b gibt es Technologien die einen "Ersatz" fürs RL bieten. VR die so echt ist, daß die Nutzer sich darin verlieren und diese mehr schätzen als das "echte" Leben. Wir haben jetzt schon Probleme mit unseren Kindern die stundenlang vor dem Fernseher hängen, daß mit unserer alten Technik und die entwickelt sich stetig weiter.

 

Wieviele "Kids" oder auch "Erwachsende" rennen mittlerweile mit Ohrsteckern und laufenden Handys durchs Leben, wieviele haben Spielkonsolen zuhause oder nutzen das I-Net stundenlang? Diese und andere Bücher, haben all das beschrieben und es ist im Anmarsch. :D

 

Davor die Augen zu verschliessen und die moderene Unterhaltungskultur nur als "Spiel" für "Nerds" zu bezeichnen ist nicht nur kurzsichtig sondern auch fahrlässig unserer Gesellschaft gegenüber.

Edited by Jediberater
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Vor einiger Zeit lief ein Bericht in RTL über irgendeine Messe für Computer und Videospiele. Die Berichterstattung war ernüchternd voreingenommen und wenn diese einen großen Teil der öffentlichen Meinung wiederspiegelt wäre ich geschockt.

 

Dieses Genre wird sich immer weiter etablieren und wer z.b die Cyberpunkbücher kennt in denen "wissentschaftliche" Zukunftsvisionen eingebaut wurden, weiß was auf uns zukommen kann.

 

In Gibsons Büchern z.b gibt es Technologien die einen "Ersatz" fürs RL bieten. VR die so echt ist, daß die Nutzer sich darin verlieren und diese mehr schätzen als das "echte" Leben. Wir haben jetzt schon Probleme mit unseren Kindern die stundenlang vor dem Fernseher hängen, daß mit unserer alten Technik und die entwickelt sich stetig weiter.

 

Wieviele "Kids" oder auch "Erwachsende" rennen mittlerweile mit Ohrsteckern und laufenden Handys durchs Leben, wieviele haben Spielkonsolen zuhause oder nutzen das I-Net stundenlang? Diese und andere Bücher, haben all das beschrieben und es ist im Anmarsch. :D

 

Davor die Augen zu verschliessen und die moderene Unterhaltungskultur nur als "Spiel" für "Nerds" zu bezeichnen ist nicht nur kurzsichtig sondern auch fahrlässig unserer Gesellschaft gegenüber.

 

Genauso kann aber ab einem gewissen Punkt ein Umdenken stattfinden. es gibt da so ein Zitat, ich weiss nicht, von wem genau aber das ging ungefähr so "Wir haben Jahre gebraucht um die Realität in den PC zu bekommen, wie lange werden wir brauchen um die Realität wieder aus dem PC hinaus zu kriegen?"

Ka, vllt werden wir eines Tages der Technik überdrüssig.

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Genauso kann aber ab einem gewissen Punkt ein Umdenken stattfinden. es gibt da so ein Zitat, ich weiss nicht, von wem genau aber das ging ungefähr so "Wir haben Jahre gebraucht um die Realität in den PC zu bekommen, wie lange werden wir brauchen um die Realität wieder aus dem PC hinaus zu kriegen?"

Ka, vllt werden wir eines Tages der Technik überdrüssig.

 

ich denke ein gewisses gleichgewicht ist wichtig.

das sollte aber jeder selbst entscheiden.

 

ich für meinen teil... finde es auchmal toll... in der woche einfach auf dem fahrrad zu sitzen und für mich alleine zu sein.. ohne handy ohne leute mit denen ich reden / schreiben muss.

 

mein job bringt genau die 2 komponenten mitsich... menschen und die technik.

 

genauso genieße ich es aber auch 4x in der woche sport mit meinen freunden zu machen... oder halt auchmal ein ganzes WE vorm pc zu hocken und den lieferdienst + meinen aschenbecher auf eine belastungsprobe zu stellen.

 

ich habe auch menschen in meiner mmo zeit erlebt, die ihren job verloren haben, denen die frau weggelaufen ist und und und.

sie ware es am ende allerdings selber schuld.. als erwachsener mensch muss ich einfach meine grenzen kennen.

tue ich dies nicht, dann habe ich hoffentlich gute freunde.

Edited by ShiBuA
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  • 6 months later...

Naja,allein wenn ich meinen freunden sage dass ich starwars fan bin lachen die mich aus und sagen mir ich soll erwachsen werden xDDDDDDD

Sobald ich sage ich spiele SWToR ignorieren sie mich,hab mich aber sowieso daran gewöhnt,StarWars ist halt ein kleines Universum für sich und SWToR ist der Schlüssel zu einem neuen Planeten :)

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Naja,allein wenn ich meinen freunden sage dass ich starwars fan bin lachen die mich aus und sagen mir ich soll erwachsen werden

 

Heutige Erwachsene zwischen 35 und 50 sind mit Star Wars groß geworden und meistens auch Star-Wars-Fans. Das hat selbst die Werbebranche entdeckt, wenn man sich überlegt wieviele Werbespots inzwischen Star Wars aufgreifen.

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Ich weiß, dieses Thema ist total neu und interessant und es wurde bei anderen MMOs noch nie besprochen. Es kommen ja immer wieder neue Erkenntnisse dabei rüber.

 

Aber wieso grabt ihr einen mehr als 6 Monate alten Thread dafür aus?

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Ja es gibt Leute die wirklich verdammt viel Zeit in MMORPGs verbringen. Ist nicht mein Bier, bei vielen ist das auch einfach eine Phase.

Letztendlich ist auch nicht die Quantität der sozialen Kontakte entscheidend. Es gab auch schon immer Menschen die mit sozialen Kontakten nicht viel anfangen konnten, warum sollte es keine geben, bei denen sich die sozialen Kontakte auf virtuelle Welten beschränken? Entscheidend ist, dass die Person damit klarkommt, problematisch wird es, wenn 1. der Lebensunterhalt nicht mehr selbstständig bestritten werden kann und/oder die Person selbst mit ihrer Lage unglücklich ist.

 

Wenn einer fröhlich abnerdet und sich selbst erhält ist das seine Entscheidung, finde das zwar langfristig nicht übermäßig toll aber ist ja auch nicht mein Leben.

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